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Die Notte-Niederung ist eine großräumige Feuchtwiesenlandschaft. Charakteristisch sind die Niederungen mit hohem Grundwasserstand, Feuchtgebieten und Erlenbruchwälder, die Rast- und Überwinterungsmöglichkeiten als "Brutgebiet von internationaler Bedeutung" für Zugvögel und vom Aussterben bedrohte Wiesenbrüter bieten. Über 400 Jahre liegen die ersten wasserwirtschaftlichen Eingriffe in der Notteniederung zurück. Maßgebend war dabei die Nutzungsmöglichkeit, den in Sperenberg abgebauten und gebrannten Gips auf dem Wasserweg nach Berlin zu transportieren. Ursprünglich zog sich das Nottefließ in vielen Windungen vom Mellensee über den Horstfelder und den Prirow See bis zur Dahme bei Königs Wusterhausen hin. 1856 begann der Bau des Nottekanals. Der Nottekanal ist heute als Biotopverbund u. a. für den Fischotter von großer Bedeutung. Durch diese Gestaltung von Feuchtgebieten haben sich immer mehr Ströche, Kraniche und andere Wasservögel angesiedelt und finden hier einen reich gedeckten Tisch.
Das Gebiet der Notte-Niederung liegt südlich von Berlin und ist als Naherholungsgebiet der Berliner und Brandenburger bekannt.
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