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Interessengemeinschaft zur Erhaltung der
Notte-Niederung e.V.

Endlich!!!
Nach einigen techn. Problemen sind wie nun wieder online.

Achtung:
Ganz wichtige Neuigkeiten vom 01.02.2011
im Bereich Aktuelles !!!

Die Wirtschaftlichkeit einer Windkraftanlage

Die Wirtschaftlichtkeit einer Windkraftanlage ist von zwei Dingen abhängig. Zum Einen ist es erforderlich das lange und kräftig der Wind weht. Zum Anderen muss die Förderung lange und dauerhaft fließen.
Leider rechnen sich Windkraftanlagen im Binnenland nur durch die Förderung.

Argumentationen der Betreiber und Investoren:

Die Windkraftanlagen der heutigen Technik sind so effektiv, dass diese auch in Niedrigwindgebieten eine gute Energieausbeute bringen.

Thema Wind:
Die Rauhigkeit der Erdoberfläche verdrängt besonders die großen Windgeschwindigkeiten in höhere Lagen, demzufolge nimmt das natürliche Windangebot mit der Höhe zu und ist räumlich stark unterschiedlich. Die vorherrschende Windrichtung bei uns ist SW bis W. Die Windgeschwindigkeiten betragen im Jahresmittel zum Beispiel 1m/sec (Oberstdorf ) bis 7,4m/sec (Hallig Hooge). Die mittleren Windgeschwindigkeiten über dem Meer sind mit 9 bis 10 m/sec relativ hoch, während sie über dem Land mit fortschreitendem Abstand vom Meer abnehmen. Im tieferen Binnenland weisen nur noch einzelne hochgelegene Orte gute mittlere Windgeschwindigkeiten von 5 bis 6m/sec auf.

Thema Energieausbeute:
Da die geplanten Windkraftanlagen im Viereck Mittenwalde, Gallun, Krummensee und Bestensee liegen in einem Niedrigwindgebiet. Deshalb ist die zu erwartende Energieausbeute äußerst gering.
Sie finden hier eine Grafik der M.M. Warburg Bank, in der die Windausbeute der geplanten Windkraftanlagen zusätzlich eingezeichnet wurden. Sie sehen, dass auch bei großzügiger Betrachtungsweise, nur max. 20% der Nennleistung genutzt wird. Selbst auf der Bonner Weltkonferenz am 04./05.06.2004 sprechen sich die Beteiligten dafür aus nur noch OffShore Anlagen zu fördern, da die Windausbeute im Binnenland zu gering ist.
Die
Windkarte von Deutschland zeigt deutlich, dass unser Gebiet nicht geeignet ist.

Thema Investition und Kosten:
Zur allgemeinen Berechnung wird angenommen, dass ca. 1.000 € pro KW Nennleistung. Somit kostet eine 1.500 KW Windkraftanlage mind. 1.500.000 €. Für unser geplantes Gebiet kommen nochmal ca. 1.000.000 € (35 € pro Meter) für die Stromeinspeisung in Zossen bzw. Wildau hinzu.
Da der Wind nicht dauerhaft weht müssen die bestehenden Kraftwerke weiter betrieben werden. Außerdem ist eine Windkraftanlage kein “Selbststarter”. Es muss elektrische Energie zugeführt werden.

Es könnten eine Reihe weiterer Aspekte aufgezählt werden.
Sie finden
hier eine ausführliche Darstellung der Kosten der Windenergie, welche durch den Internationalen Arbeitskreis für Verantwortung in der Gesellschaft e.V. zusammengestellt wurde.

Anmerkung:
Wirtschaftlichkeit hat auch etwas mit Geschäftsmodell zu tun. Weiterhin sind die Gemeinden daran interessiert, Steuereinnahmen aus den Windparks zu erhalten. Leider sehen die Geschäftsmodelle einen steuerlichen Abschreibungszeitraum von bis zu 12 Jahren vor. Was danach aus einer GmbH wird weiß niemand.
Die oft von den Investoren angebotenen Ausgleichmaßnahmen (Beispiel: Erneuerung von Dorfplätzen und Parkanlagen) sind in diesem Vergleich äußerst fraglich.
Sollte die GmbH in Insolvenz gehen, dann kommen erhebliche Mehrkosten auf die Gemeinden zu.

Da stellt sich die Frage:
Was haben wir wirklich von den Windkraftanlagen?

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